So ihr Lieben, wir sind mittlerweile wieder zurück. Auch wenn unser Urlaub wunderschön und abwechslungsreich war, ist es doch immer wieder ein ganz besonderes Gefühl, nach Hause zu kommen.
Unsere Reise startete am Hamburger Flughafen. Von dort ging es direkt nach Istanbul – genauer gesagt zum Sabiha-Gökçen-Flughafen. Schon dort warteten unsere lieben Freunde auf uns, die uns herzlich in Empfang genommen haben.
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man aus einem Flugzeug steigt, in dem die Klimaanlage noch für ganz normale Temperaturen gesorgt hat, und man dann draußen plötzlich in eine ganz andere Welt eintaucht? Eine unsichtbare Wand aus Wärme, fremden Düften und einer besonderen Stimmung begrüßt einen.


Unser Hotel in Şile, dem Sile Gonenc Hotel, war eine sehr schöne Wahl – ein tolles Haus mit freundlichem Personal. Şile ist ein Stadtteil von Istanbul am Schwarzen Meer. Als Kind war ich schon öfter dort, hatte aber kaum noch Erinnerungen. Umso schöner war es, den Ort jetzt wieder neu zu entdecken. Wir haben uns wunderbar erholt und ich bin sicher, dass wir irgendwann zurückkehren werden.
Nach drei Tagen in Şile sind wir mit dem Taxi nach Suadiye umgezogen. Suadiye liegt an der asiatischen Seite Istanbuls, direkt am Marmarameer. Der Stadtteil ist bekannt für seine langen Promenaden, moderne Cafés, elegante Boutiquen und ein lebendiges Nachtleben. Hier pulsiert das Leben, gleichzeitig spürt man die Nähe zum Wasser – ein spannender Kontrast.
Direkt nach unserer Ankunft sind wir mit dem Boot auf die europäische Seite gefahren, nach Beyoğlu. Dort wartete bereits meine Cousine, mit der wir durch Sultanahmet spaziert sind und später in Beyoğlu einen wunderbaren Meyhane-Abend mit Raki und all den typischen Köstlichkeiten verbracht haben. Genau solche Abende lieben wir – mitten im Leben, mit gutem Essen, Musik und vielen Gesprächen.


Natürlich gehört zu Istanbul auch ein Besuch am Taksim-Platz. Nach einem langen, lustigen Abend ging es für uns mit dem Taxi zurück nach Suadiye, wo wir dringend Schlaf nachholen mussten.
Am nächsten Tag stand etwas ganz Besonderes auf unserem Plan: Büyükada, die größte der Prinzeninseln. Nach einem köstlichen Frühstück spazierten wir zum Hafen von Bostancı und nahmen die Fähre. Für mich war es das erste Mal dort – und ich war sofort begeistert. Wunderschöne alte Holzhäuser, blühende Gärten und eine entspannte Atmosphäre prägen die Insel.
Nach einem Eiskaffee und einem Schokoladen-Mokka machten wir uns mit dem öffentlichen Transport auf den Weg zum Lunapark und wanderten von dort weiter hinauf zum alten Kloster. Der Weg über Kopfsteinpflaster mit dem atemberaubenden Blick auf die Skyline von Istanbul war ein echtes Highlight. Ein Ort, den ich jedem nur empfehlen kann!
Wir haben den ganzen Tag auf der Insel verbracht, bevor wir mit dem Boot zurück nach Bostancı fuhren. Nach einer kleinen Pause im Hotel folgte das Abendessen – in einem Restaurant, das uns ein älterer, sehr freundlicher Kellner empfohlen hatte. Eine hervorragende Wahl! Danach ließen wir uns einfach durch die Straßen von Suadiye treiben. Selbst spät am Abend war alles voller Menschen – Istanbul schläft wirklich nie.


Unseren letzten Abend wollten wir entspannt ausklingen lassen. Wir entschieden uns für die Townhouse Bar – eine großartige Empfehlung. Bei Cocktails, nettem Service und toller Stimmung fand unser Istanbul-Trip seinen perfekten Abschluss.
Ihr werdet bestimmt noch weitere Eindrücke und kleine Geschichten von dieser Reise hier finden. Aber nach dieser langen Pause wollte ich meine ersten Eindrücke aus der Traumstadt Istanbul unbedingt mit euch teilen.
Bis ganz bald!
